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Rund um Ennepetal 2011

Laufbericht 2011 von Soulrunner

Hier gibt es einen wunderschönen Laufbericht vom Läufer Marco...

WR vom 29. August 2011

Die erste Gruppe brach schon vor den Vögeln auf
Ennepetal, 29.08.2011, Angelika Trapp (Text und Fotos)

Alle waren Gewinner, denn die Teilnehmer des Bürgermeister-Lauf- und Wandertages in Ennepetal haben tolle Eindrücke gewonnen, sportliche Gemeinsamkeit erlebt. „Vor Regen machen wir uns nicht bange“, zeigte sich das „Wanderherz Störring“, der „Besen-Mann“, der als Letzter ein Auge darauf wirft, dass niemand auf der Stecke bleibt, im Vorfeld jedoch zuversichtlich bezüglich Sonnenschein.

Sie waren früher unterwegs, als die Vögel anfingen zu zwitschern. Die Wandergruppe um Jost Störring, die um 5.40 Uhr an der Heilenbecke startete, kam lachend an der ersten Station, dem Bahnhof Ennepetal/Gevelsberg, mit rund 60 Personen an, die voller Optimismus waren, die komplette Stecke bewältigen zu können.

Bis zum Mittag haben 180 Anmeldungen vorgelegen, gab Fachbereichsleiter Peter Müller bekannt (im letzten Jahr rund 200 Teilnehmer insgesamt, bedingt durch das schlechte Wetter). Aber erfahrungsgemäß gebe es zahlreiche Quereinsteiger.

Ein Kind der Wandergruppe „Rund um Ennepetal“ um Jost Störring ist der Bürgermeister-Lauf- und Wandertag, der in diesem Jahr zum 5. Mal stattfand. Der Rundweg, immerhin 56 Kilometer, wurde erlaufen, „erwalkt“, erwandert. Alle Bürger, ob Groß oder Klein, waren angesprochen, sich an diesem Tag gemeinsam zu messen. Die Strecken waren frei wählbar zwischen etwa 11, 22, 33, 44 und 56 Kilometern.

Zentraler Veranstaltungsort war das Bremenstadion. Von dort ging es hinaus in die Natur. Die Aktiven wurden zum jeweiligen Startpunkt der Teilstrecke befördert oder von dort wieder zurück zum Stadion gebracht. Zu den Stationen neben Heilenbecke und Bahnhof Ennepetal, wo auch Rast eingelegt wurde, gehörten noch Meier am Külchen, Hasperbach am Ahlberg und Peddenöde.
Bremenstadion war zentraler Treffpunkt

Die Wanderungen wurden von Ortskundigen begleitet, wie z.B. die Walker von Rüdiger Matt, denen sich auch Hildegard Frede sowie Ingrid und Martin Wawrzyniak (RW Büttenberg) angeschlossen hatten. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und Ehefrau Ilona marschierten von Hasperbach zur Peddenöde.

Am Bahnhof Ennepetal wurden u.a. die „Königsstrecken“-Wanderer und die Walker von Carola Voß und Eva Abel (Skigemeinschaft) betreut. Müsli, Bananen und Äpfel lagen griffbereit. Die beiden Damen waren bereits das 5. Mal dabei und lobten die super Stimmung der Leute.

Mehr als 30 Ehrenamtliche begleiteten während des Wandertages die Aktiven auf ihren Etappen und versorgten sie an den Stationen. Einsatz zeigte auch das Deutsche Rote Kreuz, das die Streckenabschnitte den ganzen Tag über sicherte, so Frank Nieselt von der DRK-Einsatzleitung.

„Basis und Grundlage des großen Interesses ist die Freude, der Spaß und die sportliche Herausforderung bei der Fortbewegungsart Wandern“, sagt Jost Störring von der Gruppe „Rund um Ennepetal“. Klarer Schwerpunkt: Wandern in unserer Region. „Wir versprechen jedem, der sich an einer derartigen Wanderung noch nicht beteiligt hat, wunderbare Eindrücke, weil er so sein Ennepetal durch die Gesamtumrundung durch beeindruckende Aussichten kennen lernt“. Zum 5. Mal dabei sei die lustige Truppe, die „Williams-Brüder“, die die komplette Strecke bewältigten. Jost Störring: „Jeder kann bei uns einsteigen. Über neue Gesichter freuen wir uns immer.“

Die Veranstaltung hatten die Stadt Ennepetal, die Sportfreunde, die Wandergruppe „Rund um Ennepetal“, die Skigemeinschaft und der TuS auf die Beine gestellt.

Zur Belohnung gab es zum Schluss für alle Teilnehmer eine Urkunde und einen Kompass – gesponsert von der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld.

Quelle: WR vom 29.08.2011

Rund um Ennepetal 2010

Fotostrecke der WR

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WR vom 31. August 2010

EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertag
Bei Regen auf der Königsstrecke
Ennepetal, 30.08.2010, Ina Blumenthal (Text) und Jonas Güttler (Fotos)

Ennepetal. Der Blick in den Himmel verheißt auch jetzt, fünf Stunden nachdem die ersten Walker und Läufer gestartet sind, nichts Gutes. Regengraue Wolken hängen über dem Bremenstadion.



Olaf Stutzenberger hat nasse Haare. Der Mitorganisator des 4. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertags in Ennepetal hat trotzdem gute Laune. Ja, es sind weniger Teilnehmer als im letzten Jahr, aber immer noch 200 Läufer, Walker und Wanderer, die Ennepetal in Teilstrecken ab zehn Kilometern umrunden. Einige wenige sind sogar auf der Königsstrecke unterwegs: 54 Kilometer rund um die Stadt. Der Bürgermeister selbst, Wilhelm Wiggenhagen läuft um diese Zeit schon seine Etappe. Wie viele Kilometer absolviert werden, bestimmt jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin selbst. Minimum sind zehn Kilometer, maximal sind am Wettkampftag 54 Kilometer möglich. Die Shuttlebus bringen die Teilnehmer zu den Stationen wie Meier am Külchen oder die Peddenöde, aber auch wieder zurück zum Bremenstadion.

54 Kilometer will Rene Krempel heute nicht laufen, aber 30 Kilometer hat sich der Hobby- Marathonläufer vorgenommen. Vorläufig steht Krempel noch in der Anmeldung neben dem Stadion, die neue Wasserflasche als Geschenk des Organisators neben sich. „Bislang bin ich nur bei gutem Wetter gelaufen. Ich sehe den Lauf hier als Generalprobe“, sagt Krempel, der im Oktober beim Marathon in Essen starten will. Rene Krempel freut sich auf den Start und warm würde es von alleine, sagt der junge Mann aus Ennepetal. Mathias Rolle ist ebenfalls als Läufer in Ennepetal unterwegs. Nicht zum ersten Mal, und doch hat der Gevelsberger Ecken entdeckt, die ihm bislang unbekannt waren. Außerdem, lobt Rolle, seien die Gemeinschaft und die Gespräche unter den Läufern toll. Ähnliche Erfahrungen haben Eva Abel und Carola Voß gemacht. Die beiden Frauen von der Skigemeinschaft Ennepetal betreuen die Versorgungsstation am Bahnhof Ennepetal-Gevelsberg. Halbe Müslischnitten, halbiert Bananen und Äpfel liegen griffbereit für die Wanderer, Walker und Läufer vor den beiden Frauen, die die Kragen der Jacken hochgeschlagen haben. Statt Kaltem läuft heute der Zitronentee besser haben sie beobachtet, aber über Kälte habe noch keiner der Vorbeigekommenen geklagt. Die beiden Frauen dagegen genießen jeden Sonnenstrahl, der den kleinen Betonfleck, auf dem sie sitzen, erwärmt.

Mehr als 60 Ehrenamtliche begleiten während des Wandertages die Läufergruppen, die Wanderer und Walker auf ihren Etappen und versorgen an den Stationen. Ähnlichen Einsatz bringt auch das Deutsche Rote Kreuz. Mit dreizehn Helfern und zwei Kräften auf dem Fahrrad begleiten die Rettungskräfte das Teilnehmerfeld. „Die Leute sind vernünftig, während des Laufs gab es keine Zwischenfälle“, sagt Frank Nieselt von der DRK- Einsatzleitung.

Die Gesamtbilanz des 4. EN-Bürgermeister Lauf- und Wandertags fällt gut aus. Olaf Stutzenberger von den Sportfreunden Ennepetal, ist zufrieden mit dem Tag und dem Teilnehmerfeld.

Quelle: WR vom 30.08.2010

Laufbericht von Soulrunner

Hier gibt es einen wunderschönen Laufbericht vom Läufer Marco...

Rund um Ennepetal 2009

WR vom 1. September 2009

Quelle: Westfälische Rundschau vom 1. September 2009


WR vom 31. August 2009

Quelle: Westfälische Rundschau vom 31. August 2009


WR vom 27. August 2009

Quelle: Westfälische Rundschau vom 27. August 2009


WR vom 27. August 2009

Quelle: Westfälische Rundschau vom 27. August 2009


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Rund um Ennepetal 2008

WR Fotostrecke vom 1. September 2008

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WR vom 03. September 2008

WP vom 01. September 2008

WR vom 01. September 2008

WR vom 30. August 2008

Ortskundige führen
30.08.2008 / Lokalausgabe

Ennepetal. Die Idee, den 54 km langen Wappenweg rund um Ennepetal in Teilstücken oder im Ganzen zu wandern, walken oder laufen, kommt auch in diesem Jahr wieder gut an. Rund 100 Anmeldungen liegen für den Bürgermeister-Wandertag am morgigen Sonntag vor.

In Gruppen werden die einzelnen Etappen in Angriff genommen, an deren Ende eine Verschnaufpause mit Verpflegung steht. Alle Gruppen werden durch Ortskundige begleitet, sodass die Wanderer um 19 Uhr, die Walker um 18 Uhr und die Läufer um 16.30 Uhr oder 17:30 Uhr am Start- und Endpunkt "Heilenbecker Talsperre" erwartet werden.

„Mit großer Akribie haben die Veranstalter Sportfreunde Ennepetal, Skigemeinschaft Ennepetal, Wandergruppe Rund-um-Ennepetal, TuS Ennepetal und nicht zuletzt der Stadt Ennepetal akribisch auf den dem morgigen Sonntag hingearbeitet!" sagt der städt. Pressesprecher Stephan Langhardt. So seien die Erfahrungen der Premiere im vergangenen Jahr genutzt und Verbesserungen in der Logistik und der Betreuung umgesetzt worden.

Wanderer und Walker können morgen um 5.45 Uhr, 8 Uhr, 10.30 Uhr,13.30 Uhr oder 16 Uhr vom zentralen Veranstaltungsort Bremenstadion aus mit dem Bus zum jeweiligen Startpunkt der Teilstrecke starten, oder von dort wieder zurück zum Bremenstadion fahren.

Für die Läufer geht es um 9.15 Uhr, 10.15 Uhr, 11.30 Uhr, 13 oder um 14.30 Uhr los. Anmeldungen sind auch am morgigen Veranstaltungstag im Bremen-Stadion noch möglich.

Über 70 Helfer wirken an der Veranstaltung mit.

Quelle: Westfälische Rundschau vom 30. August 2008

WP vom 8. Juli 2008

54 km komplett oder in Etappen um Ennepetal

Ennepetal. Wer teilnehmen möchte, ist gut beraten, jetzt schon mit dem Training zu beginnen: Am Sonntag, 31. August, geht es beim 2. Bürgermeister-Wandertag wieder über 54 km rund um Ennepetal. ...

... Dann ist das Bremenstadion erneut das Zentrum der Wanderer, Walker und Läufer. Sternförmig werden von hier die fünf verschiedenen Etappen angefahren und die Sportlerinnen und Sportler zum Start gebracht oder vom Ziel abgeholt.

Die Sportfreunde Ennepetal, die Skigemeinschaft Ennepetal, die Wandergruppe "Rund-um-Ennepetal", der TuS Ennepetal und die Stadt wollen mit vielen Helfern diese logistische Aufgabe bewältigen. "54 km an einem Tag- oder in Teilstrecken" ist das Motto. Davon haben bei der Premiere im vergangenen Jahr über 200 Teilnehmer Gebrauch gemacht.

Quelle: Westfalenpost vom 9. Juli 2008


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Rund um Ennepetal 2007

WR vom 13. September 2007
Leserbrief von Jost Störring

WAP vom 12. September 2007

Der große Aufwand hat sich gelohnt
04.09.2007 / Lokalausgabe / Ennepetal

Stramme Leistung: Der erst 16-jährige Philipp Achenbach dürfte der jüngste Wanderer gewesen sein, der am Sonntag seine Heimatstadt auf 54 Kilometern Länge zu Fuß umrundet hat. Er kam nach annähernd 14 Stunden gemeinsam mit Co-Organisator Jost Störring und weiteren elf Wanderern ins Ziel, die sich die Marathon-Strecke selbst auferlegt hatten. Laut Störring sei eine kleinere, etwa fünfköpfige Gruppe etwa zwei Stunden vor seiner Gruppe ins Ziel gekommen, die ebenfalls die große Schleife geschafft hätte.

Stadtsprecher Stephan Langhard konnte gestern ermitteln, dass von den 204 Teilnehmern (WP berichtete in der Montagausgabe) je ein Drittel als Wanderer, Läufer und Walker unterwegs gewesen sei. Er habe nur von einem Zwischenfall auf der Strecke erfahren, als ein Teilnehmer des EN-Bürgermeister-Wandertags von den Johannitern ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ansonsten sei die Veranstaltung ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen.

War der Aufwand mit Pendelbussen, Verpflegungsstationen und fünf Etappen zu hoch? Jost Störring: "Gemessen an der Teilnehmerzahl keineswegs."

Quelle: Westfalenpost vom 04.09.2007


Mehr als 50 Wanderer in aller Frühe am Start
03.09.2007 / Lokalausgabe / Ennepetal

Walker, Wanderer und auch Läufer: Wer Spaß an Bewegung und Ausdauer hat, war gestern beim Bürgermeister-Wandertag gut aufgehoben. Hier am Bahnhof, einem Einstiegspunkt mit Verpflegungsstation, traf sich gegen 11 Uhr die Masse der Teilnehmer.
Ein VER-Bus brachte gestern morgen gegen 5.30 Uhr mehr als 50 Frühaufsteher vom Bremenstadion zur Heilenbecker Talsperre: Hier begann die 54 Kilometer lange Wanderung rund um Ennepetal, die Mit-Organisator Jost Störring anführte. Ihm schlossen sich im Verlauf der Strecke etliche Wanderfreunde an, so dass die Initiatoren am Ende über 200 Teilnehmer zählten.

Einer davon war Stadtoberhaupt Michael Eckhardt, dessen Amtsbezeichnung der Veranstaltung den Namen verlieh: Erster EN-Bürgermeister-Wandertag. Doch hatte sein Terminplan nicht die hohe Geschwindigkeit berücksichtigt, mit der die Wanderer seit den frühen Morgenstunden unterwegs waren. Denn am verabredeten Einstiegspunkt, die Verpflegungs- und Pausenstation am Bahnhof, waren die frierenden Teilnehmer schon wieder unterwegs, als er pünktlich eintraf.

Ein ausgeklügeltes, von den Sportfreunden Ennepetal erprobtes Transportsystem sorgte dafür, dass die große Schleife rund um Ennepetal auch in bequemeren Einzeletappen absolviert werden konnte. Und auch, wen zwischendurch die Kräfte verließen, konnte sich an den fünf Einstiegspunkten vom Bus-Pendeldienst zurück zum Bremenstadion bringen lassen. "Wer sich einmal eine Blase gelaufen hat, macht meistens nicht mehr lang", weiß Jost Störring, der - bis dahin unversehrt - bis zum letzten Kilometer durchhalten wollte.

Gegen 17.15 Uhr befand sich Störring als "Nachhut" kurz vor der Peddenöde. Weil ein Teilnehmer mit dem Bein umgeknickt war, wartetet er mit diesem, bis die Johanniter eingetroffen waren, um den Verletzten abzuholen. Störring rechnete mit seiner eigenen Ankunft am Ziel nicht vor Redaktionsschluss.

Quelle: Westfalenpost vom 03.09.2007


Für Läufer Training, für Wanderer Mühe

31.08.2007 / Lokalausgabe / Ennepetal

Von Jana Kappe Ennepetal. "Rund um Ennepetal" bringt Wanderer, Walker und Läufer auf die Beine. In aller Herrgottsfrühe fanden sich gestern 45 Teilnehmer im Bremenstadion ein, um pünktlich um 6 Uhr die erste Teilstrecke ab Heilenbecke Talsperre in Angriff zu nehmen. "Wer alle fünf Etappen wandern will, ist 13 Stunden unterwegs", schätzten die Organisatoren. Insgesamt machten sich 204 auf den Weg. Von der Heilenbecke Talsperre über Meier am Külchen ging es zum Ennepetaler Bahnhof. Da wollte auch Bürgermeister Michael Eckhardt zu der Wandergruppe stoßen, doch die pünktliche Truppe wartete lange vergebens und brach schließlich ohne den prominenten Mitstreiter und Namensgeber des Wandertages zu dem mit 11,5 Kilometern längsten und durch die Höhenunterschiede auch beschwerlichsten Teilstück vom Bahnhof nach Hasperbach auf. Reichlich verspätet brachte Ehefrau Edda ihren Mann dann zum Startort, von dort ließ sich Eckhardt eilig bis zum Kruiner Tunnel fahren, wo er sich der Gruppe noch anschließen konnte.

Der zehnjährige Lukas war dabei, der schon um 4.30 Uhr aufgestanden war, auch Evelin Diedrich, deren Hund Ronja nach den ersten zwei Abschnitten kein bisschen müde war. "Ich kann bald nicht mehr", sagte sie in der Pause, "aber Ronja will schon wieder los." Der 75-jährige Adalbert Meinecke hat sich die kompletten 54 Kilometer vorgenommen. "Normalerweise jogge ich", sagte er, "aber so eine lange Strecke wandere ich besser." Timo (7) und Jannis (4) waren mit ihren Eltern Anke und Michael Till unterwegs. "Wir fahren oft zusammen in die Berge zum Wandern", erzählt Anke Till. Nach zwei Teilstrecken verabschiedeten sich die ersten schon wieder. Die anderen und Neuzugänge gingen weiter über Hasperbach zur Peddenöde und danach wieder zur Heilenbecke Talsperre.

Jedes Etappenziel war gleichzeitig Verpflegungsstelle. Bananen, Äpfel, Müsliriegel, Tee, Wasser und Apfelschorle gab es. Busse brachten die Teilnehmer, die ihre Tour an einem der Streckenziele beendeten, zurück. Nicole Schlösser war extra früh ins Bett gegangen, um die frühen Laufgruppen zu erreichen. "Ich habe gestern Abend nur Wasser getrunken", sagte die Halbmarathon-Läuferin vor dem Start. Martin Weiss und Tatjana Diekmann haben sich die ganze Strecke vorgenommen. Tatjana Diekmann bereitet sich auf einen Marathon vor. Für sie ist "Rund um Ennepetal" eine gute Trainingsstrecke. Auch Dagmar und Ulrich Nicklaus sind leidenschaftliche Läufer, die das ganze Jahr durch vier bis fünf Mal die Woche über 30 Kilometer trainieren. Ulrich Nicklaus bereitete sich mit den 54 Kilometern gestern auf den Wettkampf von Athen nach Sparta vor.André Brocksieper läuft dreimal die Woche zehn bis 15 Kilometer. Er hat sich ebenso wie Uwe Hammermeister für den Sonntagmorgen zwei Teilstrecken, also gut 20 Kilometer vorgenommen.

Wanderer und Walker starteten gemeinsam und gingen vier bis fünf Kilometer in der Stunde. Für die Läuferinnen und Läufer gab es zwei unterschiedlich schnelle Gruppen. Die einen legten rund 8,5, die anderen 10 Kilometer pro Stunde zurück. Unter den frühesten Startern waren auch zwei der jüngsten Teilnehmer: Lukas Plätz, Jahrgang 1997 und Jacqueline Schulz, Jahrgang 1995. Zurück am Bremenstadion konnten sie sich ihre Urkunde aushändigen lassen. Die Organisatoren von den Sportfreunden, der Skigemeinschaft, der Stadt und der Wandergruppe Rund-um-Ennepetal wickelten dort die Anmeldungen ab, betreuten die Verpflungsstationen und stellten auch Wanderführer.
02.09.2007 Wanderer gestern Morgen am Bahnhof Ennepetal: Auf zum schwersten Teilstück.

Quelle: WR vom 03.09.2007